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Kartsport ist Motorsport

Als Kind ist wahrscheinlich jeder einmal mit einem Kart in Berührung gekommen. Meistens waren es die mit Pedalen betriebenen Go-Karts, aber manche haben vielleicht schon in einem Kart mit Benzinmotor gesessen. Diese sind die beliebtesten Einstiegsfahrzeuge in den Motorsport. Motorsportvereine und andere Organisationen veranstalten bundesweit Rennen in verschiedenen Kategorien.

Sprintrennen

Bei den Sprintrennen geht es darum, nach einer festgelegten Anzahl von Runden als erster oder schnellster ins Ziel zu kommen.

Langstreckenwettbewerbe

Hier braucht man schon etwas Sitzfleisch, denn die Rennen können zwischen 3 und 24 Stunden dauern. Sieger ist, wer in der angegebenen Zeit die meisten Runden gefahren hat. Natürlich fährt hier nicht nur ein Fahrer, sondern es wird innerhalb eines Teams der Fahrer immer wieder gewechselt.

– Kart-Slalom

Für viele ist das eine interessante Disziplin, weil es hier nicht nur um PS und Draufgängertum geht, sondern vor allem auch um Geschicklichkeit und wie gut man sein Kart beherrscht.

Die meisten Kartrennen werden vom Deutschen Motorsportbund veranstaltet. Dieser wird wiederum von den großen Automobilclubs getragen, dem ADAC, dem AvD und dem Deutschen Motorsportverband. Es gibt mittlerweile auch reine Kartsportclubs. Der bekannteste ist der Kartclub Mannheim-Kerpen, in dem beide Schumacher-Brüder angefangen haben, aber auch Sebastian Vettel.

Die unterste Altersklasse ist die Bambini Gazelle, in der die ganz Kleinen fahren. it 10 Jahren steigt man dann schon in die Bambini Waterswift auf und mit 12 Jahren ist man Junior. Dann darf man auch schon Karts mit 125 Kubikzentimeter und 40 KW fahren. Mit 15 Jahre ist man schon Senior.

Der Kartsport ist vor allem Kindern und Jugendlichen vorbehalten und soll ihnen einen einfachen Einstieg in den Motorsport bieten. Hier lernen die jungen Fahrer erstes technisches Verständnis, aber auch wie ein Kart abgestimmt wird, welche Rennstrategien es gibt und natürlich wie man am besten so fährt, dass man am Ende das Rennen gewinnt. Übrigens können die kleinen Gefährte bis zu 150 Stundenkilometer schnell werden.